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AdWords im politischen Wahlkampf

+++ Externer Fachbeitrag +++

Wahlkampf und AdWordsWer Texte für Wahlwerbung entwirft, entwickelt Ideen meist aus dem Bauch heraus und testet diese innerhalb des Kreativ-Teams. Bestenfalls werden externe Tester für Texte und Slogans herangezogen, denn intensives Testen ist entscheidend für Erfolg oder Mißerfolg einer Wahlkampagne.

Um Slogans und Texte im politischen Wahlkampf auf Alltagstauglichkeit hin zu testen, bietet sich Google AdWords (Link: https://adwords.google.de/select/) an. Google AdWords sind gekaufte Text-Anzeigen in der Suchmaschine Google, die bei Aufruf eines bestimmten Schlüsselwortes (Keyword) angezeigt werden.

Mit Googles AdWords lassen sich Ideen und politische Botschaften quasi in Real-Time - innerhalb von Stunden und Tagen - auf ihre Wirkung hin beim Surfer testen, und so Konzepte viel schneller an die Zielgruppe anpassen.

Grundlage jeder Kampagne: passende Keywordgruppen

Zuerst erstellt man für jede Kernaussage einer Kampagne eine passende Keywordgruppe. Dazu recherchiert man 1 bis 3 Master-Keywords und generiert mit entsprechenden Keyword-Tools - KeywordSpy (Link: http://www.bixx.net/turl/keywordspy), Overtures Search Term Suggestion Tool (Link: http://inventory.de.overture.com/d/searchinventory/suggestion/?mkt=de&lang=de_DE), oder Wordtracker (Link: http://www.bixx.net/turl/wordtracker) - möglichst viele artverwandte Keywords rund um das Master-Keyword. Wichtig ist, das alle Varianten der Keywords erfasst werden, also nicht 20 oder 50 Keywords, sondern 200 bis 2.000 Keywords.

Wahlkampftexte in Google-Anzeigen

Anschließend packt man jede Kernaussage in eine AdWords-Anzeige. Entscheidend ist, das man zu jeder Keywordgruppe erst mal nur eine Anzeige entwirft. Nun veröffentlicht man in AdWords die Kampagnen mit Keywordgruppe und dem dazu passenden Anzeigentext.

Spieler und Gegenspieler: die beste Anzeige gewinnt

Nachdem man die Kampagne aufgesetzt hat, erzeugt man eine weitere AdWords-Anzeige (Gegenspieler), die sich nur gering von der Ursprungs-Anzeige (Spieler) unterscheidet. Beide Anzeigen läßt man in Google gegeneinander antreten. Google zeigt beide Anzeigen erst mal gleich an. Anzeigen die öfter angeklickt werden (höhere Relevanz), werden nun von Google häufiger angezeigt. Je nach Thema zeigt sich nach Stunden oder Tagen welche Aussage (Anzeige) am besten beim Surfer ankommt.

Nun löscht man die unrelevante Anzeige und erzeugt aus der übrig gebliebenen Anzeige eine neue Variante (neuer Gegenspieler). Diese schickt man für ein paar Tage wieder ins Rennen, bis man die optimale Anzeige/Aussage gefunden hat. Auf diese Weise lassen sich leicht passende Texte für Wahlkonzepte, Flyer und Website finden.

Fazit: Schnelle Kampagnenplanung mit AdWords

War Ideenfindung und Marktforschung früher ein zeitintensives und teueres Geschäft, so lassen sich politische Ideen nun schnell mit ein paar Google-Anzeigen testen. Das spart Zeit, Energie und Geld.

Wer schnell Adwords-Kampagnen erstellen möchte, dem empfehle ich den "Definitive Guide to Google Adwords (Link: http://www.bixx.net/turl/adwordsguide)" von Perry Marshall. Marshalls Adwords-Guide - für Profis eine Pflichtlektüre - hilft vor allem ambitionierten Adwords-Vermarktern schnell professionelle Kampagnen zu entwerfen.

Fachbeitrag von: Mergen.biz - Internetberatung, Webkonzepte & Online-Gutachten
Ansprechpartner: Thomas Mergen
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