Mit Google Trends, launcht der kalifornische Suchtechnologie-Anbieter einen für Marketer, Trendforscher und kommerziell orientierte Webanbieter besonders interessanten Service, der das Suchverhalten von Suchmaschinennutzern im Zusammenhang mit verschiedenen Suchbegriffen visualisiert.
Seit einigen Tagen ist das Suchverhalten von Internetusern mit Hilfe von Google Trends visualisierbar: Interessierte können per Eingabe eines Suchbegriffes die Suchhäufigkeit der letzten 24 Monate grafisch einsehen. Da Google hierbei keine absoluten Zahlen offenlegt, eignet sich der neue Service insbesondere für den Vergleich zwischen verschiedenen Suchbegriffen: möchte man zum Beispiel erfahren, welcher von den drei Begriffen Marketing, Promotion oder Werbung, in der Gunst der Suchenden am höchsten standen (Link: http://www.google.com/trends?q=marketing%2C+promotion%2C+werbung&ctab=0&geo=DE&date=all), so muss man lediglich die zu vergleichenden Begriffe (mit Komma getrennt) in die Suchmaske eingeben: 
Onlinemarketer und Trendforscher erhalten damit die Möglichkeit, Trends und Interessen von Usern, im Online-Bereich zeitabhängig zu analysieren. Darüber hinaus ermöglicht Google Trends die Beobachtung von Ereignissen und Interessenschwerpunkten in bestimmten Zeiträumen, so offenbart die Sucheingabe Tsunami (Link: http://www.google.com/trends?q=tsunami&ctab=0&geo=DE&date=all), dass sich deutsche Suchmaschinennutzer für Infos rund um diesen Begriff, schwerpunktmäßig im Zeitraum des Ereignisses (Dezember 2004) interessierten. Ein weiterer Vorteil hinsichtlich Marktforschung ist die Möglichkeit der regional- und sprachbezogenen Suche: so offenbart der oben erwähnte Vergleich zwischen Marketing, Promotion und Werbung, dass beispielsweise User aus dem Raum Hamburg, bei der Suche nach dem Begriff Werbung, führend sind. Diese Feature könnte von unschätzbarem Vorteil z.B. für Reiseanbieter sein, denn somit liessen sich lokale Präferenzen für verschiedene Reiseziele ermitteln.
Da kaum eine Woche vergeht, ohne dass Google ein Produkt verbessert oder neu herausbringt, komplettierte der Suchdienstbetreiber seine Palette mit Google Notebook (Link: http://www.google.com/notebook) - ein Online-Notizbuch für Internetnutzer, das derzeit noch nicht online ist -, Google co-op (Link: http://www.google.com/coop/) - ein Dienst das Tagging und Social Bookmarks erlaubt und entsprechende APIs (Link: http://www.google.com/coop/docs/guide_subscribed_links.html) hierfür zur Verfügung stellt - und ein neues Release von Googles Desktop (Link: http://desktop.google.de/), das Bedenken besorgter Datenschützer und Privacy-Experten hinsichtlich Suche in internen Netzwerken, mit einigen Verbesserungen Rechnung trägt. |