Der Umgang mit dem Tod ist bekanntlich nicht einfach, ebenso wie eine innere Auseinandersetzung mit dem engültigen Abschied. Das Geschäft mit dem Tod treibt allerdings in Zeiten von "Geiz ist geil" und dem allseits propagierten "Mehrwert für den Kunden" immer seltsamere Blüten. Übernommen von Marketer, die ausserhalb von Niedrigpreisen und möglichst auffäliger - wenn auch geistig zweifelhafter - Werbung keinerlei Verkaufsargumente mehr kennen, setzen nun auch einige Bestattungsinstitute auf Rabatt- und Coupon-Programme mit "regionaler Ausprägung" - aber bitte nur gegen Vorlage der Anzeige. 
Im nächsten Beispiel - Fundstück von Zorno.de (Link: http://www.zorno.de/tagebuch/eintraege/2004-04/1082535606.html) - erlaubt das überaus grosszügige Bestattungsinstitut potentiellen Kunden sogar eigene Wünsche (!!!) und verspricht, bei entsprechender Eigenleistung, nützliche Spareffekte: 
Ein wenig Wissen um die Unterscheidung zwischen positiver Werbewirkung und beim Betrachter erzeugte Hassgefühle wäre hierbei unter Umständen angebracht gewesen. Vom Respekt vor Gefühlen und Moral einmal ganz abgesehen... |