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Yahoo mit "Deep-Web"-Initiative: Spidern gegen Geld

Online-Portal Yahoo!Nach über dreijährigen Nutzung der Suchergebnissen von Google (Link: http://www.google.com/), hatte das Online-Portal Yahoo (Link: http://www.yahoo.com/) die Zusammenarbeit mit dem californischen Marktführer beendet und will nun eigene Ergebnisse und Suchdienste anbieten. Yahoo will nun Webseiten gegen Bezahlung "bis in die Tiefe" Crawlen.

Der stellvertretende Leiter des Suchmaschinenbereichs bei Yahoo, Tim Cadogan, kündigte an, mit der "Deep-Web"-Initiative, sollten nun Seiten erfasst werden, die bis Dato den Suchindizes entgangen seien. Yahoo plane, diesen Dienst gegen Gebühren einzuführen, wobei die Aufnahme gemeinnütziger Organisationen in den Suchindex weiterhin kostenlos bleiben soll, so Cadogan weiter. Zu den Pionieren des neuen "Deep-Web"-Systems gehören unter anderem die Kongressbibliothek - Library of Congress (Link: http://www.loc.gov/) - und der Rundfunksender National Public Radio (Link: http://www.npr.org/).

Mit der Einführung von Bezahldiensten im Zusammenhang mit seinen Suchtechnologien, musste sich Yahoo harter Kritik stellen; das Unternehmen hatte jedoch stets versichert, dass die Aufnahme von URLs gegen Bezahlung, keinerlei Einfluss auf die Positionierung dieser Seiten im Suchindex haben werde.