Eine gute Listung in Suchmaschinen kann für einen Webseiten-Betreiber von unschätzbarem Vorteil sein. Allerdings werden dadurch auch mögliche Sicherheitslücken der Systeme einem internationalen Publikum offenbart, eine Tatsache die sich findige Hacker zunutze machen können.Durch die automatisierte Indexierung von einzelnen Seiten einer Webpräsenz, werden auch solche Seiten gelistet, die Sicherheitslücken der Systeme preisgeben können. Findige Hacker könnten diese problemlos ausnutzen und in fremden Systemen eindringen, bzw. diese beschädigen. Der israelische Sicherheitsspezialist Imperva machte in einer Stellungsnahme zu diesem Thema auf die Problematik aufmerksam und wandte sich hiermit an die grossen Suchmaschinen-Betreiber wie Google und Yahoo, deren Statement zu der Thematik derzeit noch aussteht. Als berühmtes Beispiel für diese Vorgehensweise der sog. "War Searcher" auf der Suche nach Sicherheitslücken von Fremdsystemen gilt der Suchbegriff "select a database to view", bei dem von manchen Suchmaschinen Ergebnisse ausgeliefert werden, die auf Indexdateien von Internet-Datenbanken verweisen, von denen aus Datensätze unverschlüsselt manipuliert werden könnten. Wird die Suche nach Sicherheitslücken entsprechend automatisiert, so potenziert sich entsprechend die Gefahr von Angriffen auf Fremdsystemen. Um in Zeiten "datenhungriger" Suchmaschinen vor Überraschungen sicher zu sein, empfiehlt sich demnach eine sorgfältige Konfiguration von Servern und Anwendungen. |